Rose

Rose


Rose

Von Martin Sherman. Mit Graziella Rossi. Regie Klaus Henner Russius.
Musik Daniel Fueter.

SAMSTAG, 25. FEBRUAR 2012, 20.00 UHR

Vom Schtetl nach Miami Beach. Unruhige Fahrt.

«Rose», ein Monolog des amerikanischen Dramatikers und Drehbuchautors Martin Sherman, ist die Lebensgeschichte einer Jüdin im 20. Jahrhundert. Einer Frau, die Witz, Humor, Weisheit, Geist, Gefühl und Lebenskraft in sich vereinigt. Eine unruhige Fahrt quer durch das 20. Jahrhundert.

Wechselnd von jüdischem Humor zu Schmerz und von Wut zu Ironie erzählt Rose als Angehörige einer «verlorenen Generation», einer, im weitesten Sinne, «displaced person», vom Untergang der jiddischen Kultur, von der Kluft zwischen liberalen und orthodoxen Israelis und der Entfremdung zwischen Israelis und Juden aus der Diaspora in der «Alten Welt».

«Rose», nicht nur ein Stück über das letzte Jahrhundert und seinen Schrecken. Die Problematik gilt noch heute: mit den weltweit Millionen von Geschändeten und Vergewaltigten, mit den hungernden und entstellten Opfern von Habgier und Verachtung der Mächtigen, mit den endlosen Flüchtlingsströmen und Flüchtlingslagern, der ungeheuren Zahl von «displaced people» auch bei uns in der Schweiz.

Unterstützt aus dem KleinKunstFonds von Pro Helvetia.

Eintritt: Fr. 25.-- (erm. 15.--)

Reservation
Tel. 081 756 66 04 (DI-SA 18-20 Uhr)
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