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Der Vorname

Französische Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière, Deutsch von Georg Holzer.
fabriggli-Eigenproduktion
SAMSTAG, 4., BIS SAMSTAG, 25. NOVEMBER 2017

Es soll ein gemütlicher Abend im engsten Familien- und Freundeskreis werden. Die Lehrerin Elisabeth und ihr Mann, der Literaturprofessor Pierre, haben zum Essen eingeladen. Neben Elisabeths Jugendfreund Claude, Posaunist in einem Orchester, wird ihr Bruder Marcel, ein Immobilienmakler und Pierres bester Freund, erwartet. Marcel, ein Mann in den besten Jahren, wird demnächst zum ersten Mal Vater. Während alle auf seine schwangere Frau Anna warten, lässt Marcel sich lustvoll mit Fragen zum geplanten Vornamen seines ungeborenen Kindes löchern. Als er den Namen in die Runde wirft, herrscht allgemeine Fassungslosigkeit. Der liberale Literaturprofessor Pierre steigt entrüstet in das provokante Spielchen seines Freundes ein. Es kommt zu einem Schlagabtausch, der zunehmend bissiger wird und weit über Sinn und Unsinn von absurden, lächerlichen und verbotenen Vornamen hinausgeht. Nach und nach mischen sich alle in die Wortgefechte ein. Erst einmal richtig in den Strudel geraten, kommen kleine, grosse und vor allem bisher unterdrückte Ärgernisse über Macken, Ansichten und Verhaltensweisen an die Oberfläche, die sich über viele Jahre angesammelt haben und im Namen der Freundschaft und Liebe unter den Teppich gekehrt wurden.

Die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière legen in ihrer Komödie «Der Vorname» die Abgründe hinter den bürgerlichen Fassaden ihrer Figuren frei und treiben ein Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen und persönlichen Lebenslügen. Mit treffendem Wortwitz und rasanten Dialogen, in bester Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie, treiben sie die Geschichte atemlos voran, die es schafft, zugleich komisch, witzig, intelligent, turbulent, bitterböse und trotzdem liebenswürdig zu sein – eben typisch französisch.

Mit ihrem Debutstück haben die beiden den grössten Erfolg der Pariser Spielzeit 2010/2011 gelandet. 2011 war die Komödie für den Prix Molière nominiert. 2012 wurde das Stück mit der Besetzung der Theaterfassung vom Autorenduo mit nicht minder grossem Publikumserfolg verfilmt.

Bei der diesjährigen Eigenproduktion führt Ute Hoffmann Regie. Es ist ihre erste Regiearbeit im fabriggli. Bekannt ist Ute Hoffmann für ihre vielfältige Theaterarbeit als Schauspielerin. Sie hat in der letztjährigen fabriggli-Eigenproduktion, «Mörderische Phantasien» in einer der Hauptrollen als Mrs. Julia Putnam brilliert. Auch in der fabriggli-Eigenproduktion «Harold and Maude» überzeugte sie als Mrs. Chason. Bei der Theatergesellschaft Bad Ragaz, im Alten Kino Mels, im Theater Karussell und in der Klibühni Chur spielte Ute Hoffmann schon in verschiedensten Produktionen. Viele Auftritte hat Hoffmann auch mit ihren eigenen Theaterproduktionen, dem taff-theater, z.B. mit «Shirley Valentine oder Die heilige Johanna der Einbauküche», «Gut gegen Nordwind», «Alte Liebe» um nur einige wenige aufzuzählen. Im Mai 2017 war Ute Hoffmann mit ihrem neusten Stück «Souvenir» im fabriggli zu Gast und begeisterte das Publikum in der Rolle der Florence Foster Jenkins.

Spiel: Stefan Bösch, Angélique Capeder, Vanessa Kobelt, Patrick Müller, Christoph Steuble.
Regieassistenz: Ruth Kühne; Bühnenbild: David Merz; Kostüme und Requisiten: Nicole Wehinger; Souffleuse: Simone Rohrer; Technik: René Engler; Grafik: Sabine Büsser; Produktionsleitung: Hedy Sutter.

Aufführungen: Sa 4/11 (Premiere), Do 9/11, Fr 10/11, Mi 15/11, Fr 17/11, Fr 24/11, Sa 25/11 (Derniere), jeweils 20 Uhr. So 19/11 um 17 Uhr.

Aufführungsrechte: Theater-Verlag-Desch GmbH, München

Eintritt: Fr. 30.- (erm. Fr. 15.-)

 

  1. Vorstellung Sa 4. November (Premiere)
  2. Vorstellung Do 9. November
  3. Vorstellung Fr 10. November
  4. Vorstellung Mi 15. November
  5. Vorstellung Fr 17. November
  6. Vorstellung So 19. November
  7. Vorstellung Fr 24. November
  8. Vorstellung Sa 25. November (Derniere)

 


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