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Tonbandgerät & Support

Record Nie Pause Tour 2018 / Einziges CH-Konzert
SONNTAG 28. OKTOBER 2018, 20 UHR

«Da ist so viel, was sich ändert / und am Ende ändert’s mich.»
Auf ihrem dritten Album erzählt die Hamburger Band Tonbandgerät von Übergängen, von Ungewissheit und Übermut. Und das mit zwölf höchst eingängigen Popsongs, die federleicht euphorisieren und tiefgründig nachschwingen. Bereits der Titel zeugt von der klugen Poesie dieses super sympathischen Vierers: «Zwischen all dem Lärm». «Lärm muss ja nichts Negatives sein», sagt Sophia Poppensieker, Gitarristin und Songschreiberin bei Tonbandgerät. «Zwischen all dem Lärm», das habe für sie etwas Schwebendes. Im Transit. Von der Freibadwiese der Kindheit über Korn und Brause als Teenager bis zu der erwachsenen Erkenntnis: «Tschüs Karriereleiter / ich nehm die Graustufen». Song für Song erlebt der Hörer, wie jede Veränderung ihr eigenes Tempo hat: Ein Aufbruch braucht Anlauf, eine Liebe schleicht sich heraus. Und dann sind da noch jene, die einfach in einem anderem Takt leben. Wie sich die neuen Songs ohnehin durch eine beeindruckende Alterslosigkeit auszeichnen. Wenn Ole in «Für die die bleiben» von Trauer singt, wenn das Piano nachhallt wie eine Erinnerung, wie soll man das dann nennen: Altersweisheit? Nichtmehrganzjungklugheit? Sagen wir doch einfach: Lebenskenntnis. Dieses Leben will allerdings nicht immer ganz passen: Wenn alle ausrasten, aber die innere Konfettikanone nicht zünden will – von diesem Gefühl erzählt «Der Letzte der Nacht». Eine Ballade, die sich so real anfühlt wie der Dreck am Morgen nach der Party. Und vor dem geistigen Auge tauchen sie bereits auf, all die Festivalbesucher und Clubgänger, die mit Staub im Haar und Träne im Knopfloch diese Hymne im Chor singen: «Und die Laternen gehen aus / ich geh‘ auf Scherben nach Haus.» Schön wird das sein.

Stehkonzert

Eintritt: Fr. 25.- (erm. Fr. 20.-)

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