Von und mit Jürg Kienberger
eingerockt und ausgesungen
Samstag, 11. Januar 2020, 20 Uhr

Jürg Kienberger tut, was er am besten kann und was als Bestes zu tun ist: Er beleuchtet die Figur Zwingli sternschnuppengleich phantastisch als eine Utopie von heute. Es ist der Wunsch nach Glaubensfreiheit und nach einem friedlichen Zusammenleben unter den Menschen zum Beispiel auch über die Konfessionsgrenzen hinweg. Doch dieser Abend ist Illusion pur: Kienberger, wie er singt und sinniert. Mit viel tiefgründiger Phantasie und mit viel Mut wird der Reformator von allem befreit, was vermeintlich zwinglianisch, also lustfeindlich ist. Unter der verspielten Oberfläche liegen Hintersinn und eine Sternstunde der Musik. Im Zentrum das Hackbrett, Zwinglis Lieblingsinstrument.

 

Regie: Claudia Carigiet Produktion: Johannes Rühl

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